KulturStarter

Apr
10
2017

Medienwettbewerb an der Uhland-Realschule Göppingen gestartet

Medienwettbewerb Plakat als BildDie beiden KulturStarter der Uhland-Realschule Göppingen, Eliya und Fabian,  veranstalten einen Medienwettbewerb an drei Schulen. Schüler*innen aller Klassenstufen der drei Realschulen in Göppingen können ein Foto oder einen Kurzfilm einreichen.

Das Thema ist frei wählbar, bei den Kurzfilmen sind die Genre Action oder Komödie möglich. Gemeinsam mit den Kooperationslehrer*innen der drei Schulen bewerten die beiden Projektverantwortlichen dann unter anderem die Kreativität und die technische Umsetzung der eingereichten Arbeiten. Die besten drei Fotos/Filme erhalten einen Preis.

Mit nebenstehendem Plakat und über Werbung in den Klassen wird der Wettbewerb gerade in den Schulen bekannt gemacht.

Apr
4
2017

4. Tag KulturStarter-Gruppe Stuttgart 2

Gruppenbild S2Die diesjährige Schülermentoren-Ausbildungsrunde endete mit dem Abschlusstag der Stuttgart 2-Gruppe am 23. März. Die Schüler*innen trafen sich im Werkstatthaus Stuttgart, um ihre kulturellen Schulprojekte vorzustellen und das Zertifikat zu empfangen. An den verschiedenen Schulen hatte sich in der Zeit vom letzten Seminar im Herbst bis jetzt einiges getan:
Die KulturStarter der Carl-Friedrich-Gauß-Schulen haben beispielsweise einen Kulturtag mit den VKL-Klassen organisiert, an dem Schüler*innen aus 22 verschiedenen Ländern ihr traditionelles Essen, Tänze, Musik und Theaterstücke aufführten. An der Jahn-Realschule Stuttgart wurde ein Bücherregal zum Bücher spenden und tauschen aufgestellt und ein Bastelnachmittag veranstaltet. _DSC0184An der Uhland Realschule Göppingen startet jetzt ein Medienwettbewerb und am Lise-Meitner-Gymnasium Böblingen wird gerade ein Schultrailer gedreht.

Der Vormittag schloss ab mit der Zertifikatsvergabe, die die Schüler*innen zu offiziellen Schülermentoren kultureller Jugendbildung machte. Nach der Mittagspause, in der es Pizza gab, starteten die Workshops in den verschiedenen Werkstätten des Werkstatthauses Stuttgart. Dies Mal hatten die KulturStarter die Wahl zwischen analoger Fotografie, Töpferei, Malerei und Möbelbau.

_DSC0179So lernten ein paar der Schüler*innen den Umgang mit einer Lochkamera und konnten in einem Fotolabor ihre Fotos direkt entwickeln. Beim Töpfer-Workshop lernten die KulturStarter die Drehscheibe kennen. Sie erfuhren, wie das Töpfern mit den richtigen Handgriffen und einer ruhigen Haltung am besten funktioniert. Auch bei der Malerei ist eine ruhige Hand von Vorteil, denn die Teilnehmer*innen arbeiteten mit Tusche und Pinsel. Zunächst führten sie einige Übungen durch, indem sie sich gegenseitig zeichneten. Ihr jeweils bestes Bild konnten sie dann mit einer besonderen Drucktechnik v und Möbel ervielfältigen.

Bei dem Möbelbau-Workshop wurde in der Werkstatt mit Holz gearbeitet. Der Werkstatt-Meister zeigte den KulturStartern, wie man mit einfachen Arbeitsschritten einen Holzstuhl nach den Vorlagen des Designers Enzo Mari herstellt. _DSC0208In zwei Gruppen wurden Bretter gesägt und zusammengenagelt und es entstand jeweils ein Stuhl.

Am Abend trennten sich die Wege und somit endete das Schülermentoren-Programm von 2016/17 der LKJ!

Apr
3
2017

KulturStarterin erhält Förderpreis ihrer Schule

Foto: Ernst Sigle Gymnasium

Foto: Ernst Sigle Gymnasium

Carrie Li, eine KulturStarterin des Ausbildungsjahrgangs 2013/2014, und Hosnijah Mehr haben im März den Stiftungspreis des Vereins der ehemaligen Schüler und der Freunde des Ernst-Sigle-Gymnasium erhalten. Damit wurde ihr langjähriges und nachhaltiges Engagement für die Kunst des Poetry Slams an ihrer Schule gewürdigt. Dr. Jakob Sigle, Vorstandsvorsitzender des Fördervereins, überreichte beiden Schülerinnen den Preis in Höhe von 100 Euro. ESG Freunde PreisträgerinnenZuvor hatten die beiden Schülerinnen die Mitgliederversammlung des Vereins mit zwei Slam-Beiträgen von ihrem Können überzeugt. Laudator Christian Huster lobte die Leidenschaft, mit der die beiden Künstlerinnen den Poetry Slam an der Schule ins Leben gerufen und nachhaltig etabliert hätten. Gemeinsam mit dem Deutschlehrer leiten Carrie Li und Hosnijah Mehr die Poetry Session AG, um jüngeren Schüler*innen die Poesie und Vielfalt der Sprache näher zu bringen.

Mrz
21
2017

Tag 4 für die KulturStarter in Heidelberg

Motiviert trafen am 20. März die KulturStarter im Kulturfenster in Heidelberg ein. Man hatte sich nach der langen Zeit, in der man sich nicht gesehen hat, viel zu erzählen. Aber dann ging es auch schon los mit den Präsentationen über die kulturellen Projekte an den Schulen.
Die Schüler*innen hatten kurz Zeit die Ergebnisse oder Zwischenstände auf einem Plakat festzuhalten oder haben schon im Vorhinein eine PowerPointPräsentation erstellt.

_DSC0039Einige der Projekte sind bereits abgeschlossen, wie zum Beispiel das der Dietrich Bonhoeffer Schule. Die KulturStarter führten hier am Tag der offenen Tür einen Poetry Slam Workshop für die 4. Klässler durch. Dabei erklärten sie, was Poetry Slam ist und trugen selbstgeschriebene Texte vor. An der Drais Realschule Karlsruhe wurde ebenfalls ein Workshop angeboten: Urban Knitting. Schüler*innen der Unterstufe gestalteten mit Wolle Teile des Schulhauses um, wobei auch eine Strickschablone zum Einsatz kam. Die beiden KulturStarterinnen der Seckenheimschule Mannheim wollten ursprünglich die Schulbänke bemalen, was aber von Seiten der Stadt nicht möglich war. Doch sie wussten sich zu helfen und kamen auf die Idee, _DSC0069den Schulgarten mit Windspielen, Blumen, und kleinen Kunstwerken zu gestalten, was auch zusammen mit den 9. Klassen umgesetzt werden wird.

Nach einer Pizza-Pause nahmen die Teilnehmer*innen an den Workshops teil. Es wurde Graffiti, Parcours und Medien angeboten.
Auf dem Seminar im Herbst konnten ein paar der KulturStarter schon in StreetArt und die Arbeit mit Spraydosen reinschnuppern. Diesmal konnten sie sogar eigene Kunstwerke auf eine Wand _DSC0079sprayen. Das hat allen sichtlich Spaß gemacht und die bunte Wand konnte sich am Ende des Tages wirklich sehen lassen.
Sportlich ging es dann für die Parcours-Teilnehmer*innen durch Heidelberg. Ihnen wurden Elemente des Parcours beigebracht, die sie an Mauern, Hindernissen und auch Spielplätzen ausprobieren konnten. Die teilweise schwierigen Übungen, wie zum Beispiel eine Sprungrolle auf dem Boden, meisterten alle sehr gut.
Mit iPads erstellten die technisch interessierten Schüler*innen kleine Clips, in denen sie sich filmten und verschiedene Geräusche aufnahmen, die sie dann zu kleinen Musik-Video-Arbeiten verbanden._DSC0077

Nun war es auch schon Zeit Abschied zu nehmen, aber die KulturStarter schauen auf einen sehr interessanten Abschlusstag der Schülermentoren-Ausbildung zurück.

Mrz
16
2017

4. KulturStarter-Tag der Konstanzer Gruppe

Am 9. März 2017 traf sich die Konstanzer KulturStarter-Gruppe ein letztes Mal zum vierten und finalen Ausbildungstag. Da die Schüler*innen zum größten Teil nicht aus der Konstanzer Umgebung, sondern aus ganz Baden-Württemberg stammten, bot es sich an, den Tag im Stuttgarter Werkstatthaus zu verbringen.

Der Vormittag bestand aus den Präsentationen der Schüler*innen über den Stand ihrer Projekte. Dafür gestalteten die Teilnehmer*innen jeder Schule ein Plakat oder eine PowerPoint, die folgende Fragen beantworten sollten: Was habt ihr als KulturStarter umgesetzt? Was waren die Herausforderungen? Was wollt ihr noch umsetzen?_DSC0139

Viele kulturelle Projekte sind derzeit schon in der Planung und Vorbereitung. Am 31.03. findet beispielsweise ein Frühlingsball an dem Otto-Hahn-Gymnasium in Tuttlingen statt, an dem die ganze Schule teilnimmt. Dafür wird auch ein Tanzkurs angeboten. Im Klettgau-Gymnasium Tiengen ist gerade eine Wandgestaltung mit Graffiti in Planung und in der Schillerschule Bretten organisieren die KulturStarter einen Zeichenwettbewerb zum Thema Natur. Nun folgte die feierliche Zertifikatübergabe, die die Teilnehmer*innen zu offiziellen KulturStartern machte.

_DSC0121Nach einer Stärkung mit Pizza, starteten nachmittags die Workshops, die alle im Werkstatthaus stattfanden. Zur Auswahl standen Malerei, Medien/Trickfilm und Fotografie. Die künstlerisch interessierten KulturStarter zeichneten im Atelier des Hauses mit Tusche und fertigten Drucke an. Die Ergebnisse waren beeindruckend!

Im Fotografie-Workshop lernten die Schüler*innen unter anderem, wie man die Kamera einstellt, um die besten Fotos zu erzielen. Dieses Wissen wendeten sie gleich an und fotografierten im ganzen Haus und portraitierten sich auch gegenseitig.IMG_7865

Im Trickfilm-Studio erstellten die KulturStarter Figuren aus Knete, die dann die Stars des Trickfilms waren. Auch aus Fotos wurden bunte und beeindruckende Trickfilme erstellt.

Alle hatten so viel Spaß, dass es ihnen schwerfiel sich am Ende des Tages zu verabschieden.

Feb
20
2017

Graffiti-Projekt an der Fritz-Boehle-GWRS Emmendingen

Emmendingen Die KulturStarter der Fritz-Boehle-Grund- und Werkrealschule Emmendingen, Cam Tu, Alisha, Julia, Fabijona, Maria, Mihael und Malick, haben ihr erstes KulturStarter-Projekt durchgeführt. Gemeinsam mit dem Lehrer der beiden 6. Klassen entschieden sie sich Gefühle mit Formen und Farben darzustellen. Dafür wurden Motive ausgeschnitten und Schablonen erstellt. Anschließend sprühten die 20 Sechstklässler*innen ihre Motive auf Platten. Die KulturStarter erklärten in insgesamt sechs Stunden den Jüngeren die Technik, gaben Hilfestellungen beim Sprayen und dokumentierten die Aktion mit der Kamera.

Emmendingen EndergebnisSicherlich wird auch der StreetArt-Workshop während der KulturStarter-Ausbilung im Herbst die Jugendlichen dazu inspiriert haben, auf diese Weise kreativ zu werden. Umso schöner, dass dies gemeinsam mit dem Lehrer auch passend zu einem Unterrichtsthema durchgeführt werden konnte.

Feb
13
2017

Vierter Ausbildungstag in Stuttgart

Gruppenbild © Daniela Wolf

Gruppenbild KulturStarter Stuttgart © Daniela Wolf

Nach den erfolgreichen ersten drei Tagen der Schülermentoren-Ausbildung im Herbst 2016 fand am 8. Februar 2017 nun der letzte Tag und somit der Abschluss der Stuttgart 1-Gruppe statt. Die Besonderheit war, dass die KulturStarter erstmals im Rahmen eines Fachtags der LKJ ihre Zertifikate erhielten und an kreativen Workshops teilnehmen konnten. Der Fachtag stand unter dem Motto „Kooperationen gestalten! Wege zur kulturellen Bildung in Schulen“ und bot für die erwachsenen Teilnehmer*innen verschiedene Workshops, Thementische sowie Fachberatungen an. Auch die Schüler*innen durften vormittags an drei der Workshops teilnehmen: Trickfilm, Fotografie und Tanz. Innerhalb der kurzen Zeit entstanden so ein lustige Trickfilm, tolle Fotos mit verschiedenen Motiven wie optische Täuschung oder Portrait und die Jugendlichen erlebten, wie man beim Tanzen zum Beispiel Mathe lernen kann.

Nach der Mittagspause ging es für die KulturStarter dann in das Literaturhaus Stuttgart. Dort fand der letzte Teil ihrer Ausbildung statt. Die Schüler*innen jeder Schule stellten den Stand ihres Projektes vor, nachdem sie im vergangenen Herbst nach dem Seminar voller Ideen zurück an die Schulen kamen. Einige Teilnehmer*innen hatten eine PowerPoint-Präsentation vorbereitet, um ihre Projekte zu veranschaulichen. Die meisten Kultur-Projekte haben gerade erst begonnen und sind noch nicht beendet, aber ein paar sind schon abgeschlossen und auf große Beliebtheit in der Schule gestoßen. So wurde beispielsweise eine Graffiti-Spray-Aktion an einer Schule organisiert. Oder die Projekttage der Schule werden nun zu einer „CoolTour“.

Beim Trickfilm-Workshop © Daniela Wolf

Beim Trickfilm-Workshop © Daniela Wolf

Anschließend erhielten die KulturStarter das langersehnte Zertifikat, das sie zu offiziellen Schülermentoren für kulturelle Jugendildung macht. Pünktlich zu Kaffee und Kuchen zurück auf dem Fachtag, meldeten sich ein Schüler und eine Schülerin, um beim Abschlussplenum des Fachtags ihre Erfahrungen als KulturStarter Revue passieren zu lassen, was bei den anderen Teilnehmer*innen des Fachtags Begeisterung hervorrief. Abgerundet wurde der Tag voller Erlebnisse mit einem poetischen Resümee durch den Poetry Slammer Nikita Gorbunov.

Beim Fotoworkshop

Beim Fotoworkshop

Für die KulturStarter war es ein sehr interessanter Abschlusstag mit viel Abwechslung und neuen Erfahrungen, die im normalen Schulleben so nicht möglich gewesen wären. Sie können nun stolz an ihre Schulen als KulturStarter zurück und dort das kulturelle Schulleben mitgestalten.

Dez
12
2016

Letztes KulturStarter-Seminar in Stuttgart

a-gruppenfotoZum vierten und auch letzten Mal in der diesjährigen Ausbildungsrunde fanden sich kulturinteressierte Jugendliche zusammen, um  „KulturStarter – Schülermentor für kulturelle Bildung“ zu werden! Das Seminar fand dieses Jahr zum zweiten Mal in der Jugendherberge Stuttgart statt und war mit stolzen 41 Teilnehmer*innen sehr gut besucht. Nicht nur die Altersspanne (13 und 19 Jahre) der angehenden KulturStarter war groß, sie brachten auch sehr vielfältige Interessen und Vorerfahrungen im Kulturbereich mit. Dadurch entwickelte sich eine lebendige Gruppe, die voller Motivation und einem großen Vorsatz in die drei Tage startete: „Mit Kultur die Welt verändern“!

Zu Beginn stand das Kennenlernen der Gruppe auf dem Programm. Bei theaterpädagogischen und kommunikativen Spielen konnte man sich austauschen und erste gemeinsame Interessen ausfindig machen. Danach widmete die Gruppe sich dem „StarterKit“, dem sogenannten Handwerkskoffer aller KulturStarter, das beispielsweise im Kapitel Projektmanagement über das Konzipieren und Durchführen eines eigenen Projektes informiert. Das StarterKit hält eine Sammlung der wichtigsten Informationen für die Aufgaben eines Schülermentors für kulturelle Bildung bereit. In der Runde wurde nach Herzenslust gestöbert und ausgiebig über Kulturinstitutionen und die Frage „Was ist Kultur?“ diskutiert.

Als Ausgleich zur theoretischen Einführung am Morgen, startete am Nachmittag die sagenumwobene und actionreiche Kulturrallye. Der Kampf um den ersten Platz konnte gewonnen werden, indem die Gruppe gemeinsam versteckte Aufgaben löste. Es wurden beispielsweise pantomimisch verschiedene Szenen nachgestellt, Lieder gesummt und kreative Ausreden erfunden. Aber vor allem wurde viel gelacht!

Gut gestärkt machte sich die Gruppe nach dem leckeren und typisch schwäbischen Abendessen auf den Weg in das Junge Ensemble Stuttgart. Hier wurden sie von dem Theaterpädagogen Peter Galka sowie den beiden FSJ‘lerinnen des JES empfangen. Die angehenden KulturStarter erwartete ein buntes Programm: Zum einen durften sie einen Blick hinter die Kulissen des Jugendtheaters werfen und lernten das Programm des Hauses näher kennen. Im Anschluss wurden die Jugendlichen in einem Theaterworkshop selbst aktiv: unter Anleitung der beiden FSJ’lerinnen probierten sie sich in Übungen zu Improvisation, Körper, Atem und Stimme aus.

Der zweite Tag war Workshop-Tag, dieser war voll und ganz der eigenen Kreativität der Jugendlichen gewidmet.  Zur Wahl standen Trickfilm, Kreatives Schreiben und Street-Art.blog-2

Der Trickfilm-Workshop fand im nahegelegenen Werkstatthaus statt. Hier experimentierten die Jugendlichen mit iPads und lernten die Grundlagen eines Stop-Motion-Trickfilms kennen. Am Vormittag wurde in Kleingruppen ein Konzept für eine Szene erarbeitet, welche daraufhin mithilfe des eigenen Körpers umgesetzt und animiert wurde. Entstanden ist ein Clip zum Thema Mobbing und ein Kurzfilm über die magischen Kräfte eines Zauberers, der einen ahnungslosen Passanten überrascht. Der Nachmittag war dem Erstellen eines eigenen Legetrickfilmes gewidmet, in dem Fabelwesen aus Knete gegen einen bösen Knet-Drachen kämpfen.

Die Street-Art Gruppe setzte sich am Vormittag zunächst theoretisch mit dieser besonderen Kunstform und ihren Vertretern auseinander. Beispielsweise wurde erklärt, was unter den Begriffen Stencil, Urban Knitting, Land Art und Graffiti verstanden wird. Nachdem alle Fragen geklärt waren, ging es an die eigene künstlerische Arbeit. Voller Tatendrang wurden mithilfe von Folien und Cuttern eigene Schablonen zum Sprayen erstellt: Die Motivauswahl reichte von Pokémons über florale Muster bis hin zu Star-Wars Charakteren. Höhepunkt des Workshops war das Sprayen eines eigenen Bildes, was draußen stattfand und nach einer Einführung allen sehr gut gelang. Es wurde sogar ein eigenes KulturStarter-Logo auf eine Plane gesprayt. Die vielfältigen und farbigen Kunstwerke konnten sich am Ende des Tages sehen lassen!

Auch die Teilnehmer*innen im Workshop „Kreatives Schreiben“ erlebten einen tollen Workshop-Tag. Sie erlernten die Kunst des Texteschreibens und wie man eine Textblockade effektiv lösen kann. Heraus kamen hervorragende Texte zu den verschiedensten Themen, wie zum Beispiel eine Art Freundschaftserklärung mit dem Titel „Ist das denn normal?“ an die einzigartigen Freunde.

Am dritten und letzten Tag drehte sich alles um das eigene Projekt der Schüler*innen. Inspiriert von den vergangenen Tagen entstanden spannende Ideen, wie der „monatliche Kulturschock“, ein Medienwettbewerb, ein Schulkino und ein Bastel-Nachmittag.
Als es dann Zeit war zu gehen, waren alle sehr traurig und es kam sogar der Wunsch nach einer erneuten Teilnahme am KulturStarter-Seminar auf.
Im März 2017 wird die Gruppe noch einmal zusammenkommen und über die Erfolge der Projekte an den Schulen berichten. Alle sind schon sehr gespannt!

Nov
24
2016

KulturStarter-Seminar am Bodensee

Das Schülermentorenprogramm KulturStarter ging vergangene Woche in die nächste Runde! a-gruppenbild-fuer-blogZum dritten Mal in diesem Jahr trafen sich interessierte Jugendliche, um sich theoretisch und praktisch mit kultureller Bildung auseinander zu setzen. An dem Seminar in Konstanz vom 22. bis 24. November nahmen Schüler*innen aus ganz Baden-Württemberg teil und verbrachten drei inspirierende Tage voller Kreativität.

Am Anreisetag war nach einer Kennlernrunde Zeit, um das Starterkit kennen zu lernen und genau zu studieren. Dieses hält spannende Informationen für die angehenden Kulturstarter bereit und stieß bei allen Jugendlichen auf großes Interesse. Es soll den Jugendlichen außerdem als Handwerkskoffer sowie als Anregung und Inspiration für eigene Projekte dienen. Nach dem theoretischen Input am Morgen, machte sich die Gruppe am Nachmittag gemeinsam auf den Weg in die Konstanzer Innenstadt, wo das Theater Konstanz ansässig ist. Hier erhielten die Jugendlichen eine Führung durch das Haus und bekamen sowohl Einblicke in die Abläufe als auch die Räumlichkeiten eines Theaterbetriebes. a-fuer-blog-2Die Leiterin des Jungen Theaters und der Referent des Intendanten empfingen die Jugendlichen im Foyer des Theaters und führten sie anschließend durch die Räumlichkeiten, wie den Malsaal, die Maske, die diversen Stofflager, die Hauptbühne sowie die eigene Schlosserei des Theaters. Besonders beeindruckt waren die Jugendlichen von den persönlichen Erfahrungsberichten der Theatermitarbeiter vor Ort, die den Jugendlichen Informationen und Einblicke in ihre alltägliche Arbeit geben konnten. So kamen auch die verschiedenen Berufe am Theater zur Sprache und weckten das Interesse der Jugendlichen.

Die große Begeisterung für Kreativität und Kultur zeigte sich auch am Abend des ersten Tages. Hier stellten die angehenden Kulturstarter ihre künstlerischen und kreativen Fähigkeiten bei einer Kulturralley unter Beweis. Insgesamt traten sechs Gruppen gegeneinander an, die mit Schnelligkeit und Geschick den ersten Preis erkämpfen wollten.

Am zweiten Tag war die eigene Kreativität der Jugendlichen gefragt! In insgesamt drei Workshops konnten sie sich ausprobieren. Beim StreetArt Workshop lernten die Kulturstarter unter anderem Techniken der LandArt kennen und setzten diese selbstständig um. Anschließend wurden eigene Schablonen erstellt und mit Sprühfarbe experimentiert. Die Ergebnisse konnten sich sehen lassen!a-fuer-blog

Im PoetrySlam-Workshop erlernten die Schüler*innen die Kunst des Texteschreibens. Bis zum Abend stellten sie einen richtigen kleinen PoetrySlam-Wettbewerb mit verschiedensten Textarten auf, bei dem die restlichen KulturStarter durch die Lautstärke ihres Klatschens ihre Begeisterung ausdrücken konnten.

Für die Teilnehmer*innen des Tanz-Workshops ging es in das Jugendzentrum Konstanz. Dort lernten sie von einer professionellen Tänzerin die Basics des Hip Hops. Großen Wert wurde auf die Ausstrahlung der angehenden Tänzer gelegt, sie sollten die Außenwelt abschirmen und sich voll und ganz auf sich selber konzentrieren. Hilfreich waren dafür die vielen nicht-tänzerischen Übungen. Am Abend waren alle erschöpft, aber total glücklich und konnten stolz ihre selbst zusammengestellte Choreografie den anderen KulturStartern vorführen. Die waren ebenfalls so begeistert, dass alle zusammen spontan einen „Circle“ veranstalteten, bei dem jeder sein Können zeigen konnte und schließlich tanzte der komplette Raum eine kleine Choreografie. Ein gelungener Abschluss des zweiten Tages!

Am dritten und letzten Tag drehte sich alles um das eigene Projekt, das die Schüler*innen an ihre Schulen bringen werden. Es entstanden spannende Ideen, wie ein Talente-Pool, ein Snapchat-Filter-Wettbewerb für die Schule und ein Kulturabend. Es war schön zu erleben, wie die Gruppe in den drei Tagen fest zusammenwuchs. Am Nachmittag des letzten Tages trennten sie sich schweren Herzens, aber sehr inspiriert und glücklich voneinander und freuen sich schon auf die nächste Zusammenkunft im März des nächsten Jahres!

Nov
10
2016

KulturStarter-Seminar in Heidelberg

dsc_0142-kopieKnapp 40 Jugendliche aus der Rhein-Necker-Region kamen vom 8. bis 10. November nach Heidelberg, um KulturStarter zu werden. Die Anreise wurde erschwert durch den ersten Schneefall des Jahres. Aber alle kamen sicher und pünktlich an und waren gespannt auf die nächsten drei Tage.  Nachdem sich alle bei ein paar Spielen kennenlernen konnten, erfuhren die Schüler*innen, was sie in den nächsten Tagen erwartet und was genau die LKJ Baden-Württemberg und ein KulturStarter ist. Dieses Wissen konnten sie dann gleich bei der sagenumwobenen Kulturrallye anwenden. Hierbei mussten versteckte Aufgabenkarten gefunden und kreativ gelöst werden, um dem Preis näher zu  kommen. Der aufregende Tag klang mit einem kleinen Ausflug ins Haus der Jugend in Heidelberg aus. Dort erklärte Katharina Becker den angehenden KulturStartern, welche Möglichkeiten das Haus bietet. Die Jugendlichen waren begeistert, als sie erfuhren, dass zahlreiche Angebote und Kurse kostenfrei oder sehr kostengünstig genutzt werden können. So bietet das Haus der Jugend beispielsweise ein voll ausgestattetes Atelier und verschiedene dsc_0029-kopieTanzkurse. Anschließend konnten die Schüler*innen dann auch noch in den Cheerleader-Kurs reinschnuppern und die tollen Akrobatikkünste bewundern.

Der zweite Tag war Workshop-Tag. Drei standen zur Auswahl: Street Art, Poetry Slam und Theater. Die eher im Bereich Bildende Kunst interessierten Schüler*innen lernten zunächst die verschiedenen Formen von Street Art, wie Urban Knitting und Land Art kennen und durften dann selbst kreativ werden, indem sie Jugendherberge und Umgebung mit den verschiedensten Materialien umgestalteten. Das Highlight des Tages war für viele Teilnehmer dieses Workshops das Sprayen mit Schablonen, bei dem tolle Kunstwerke entstanden.dsc_0050-kopie

Im Poetry Slam Workshop wurden die Jugendlichen ebenfalls kreativ, auch wenn man dies im Gegensatz zum Street Art Workshop nicht auf den ersten Blick sehen konnte. Aber sobald sie abends bei der Präsentation den anderen Schüler*innen ihre Texte vorlasen, waren alle verzaubert. Es entstanden nachdenkliche, traurige, aber auch lustige Gedichte und Geschichten, wie zum Beispiel eine Angela Merkel-Imitation, die den ganzen Raum zum Lachen brachte.

Ebenfalls sehr unterhaltsam und lustig war die Darbietung des Theater Workshops. Nachdem die Schüler*innen am Vor- und Nachmittag viele Übungen zur Haltung, zum Sprechen und Schauspielern durchführten, begeisterten sie am Abend mit einem vollkommen spontan improvisierten Theaterstück, bei dem sie nacheinander in unterschiedliche Rollen schlüpften.

Der dritte und letzte Tag des Seminars stand ganz im Zeichen des eigenen Projekts, das die Seminarteilnehmer planen und dann an ihre dsc_0125-kopieSchule bringen sollen. Was aus den Projekten der Schüler*innen aus Heidelberg, Mannheim, Karlsruhe und Umgebung dann letztendlich spannendes geworden ist, wird sich im Frühjahr nächsten Jahres zeigen, dann werden  alle noch einmal zusammenkommen und über ihre Erfahrungen berichten. Fest steht, dass alle Schülerinnen und Schüler inspiriert und voller Tatendrang das KulturStarter Seminar verließen.